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Helfer zurück blicken auf über 10.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit

Mit einem herzlichen „Moin“ begrüßte der Vorsitzende Andreas Strodthoff am vergangenen Mittwochabend die Mitglieder des DRK Ortsvereines Ganderkesee zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. „Ich bin immer wieder begeistert, wie viele aktive, sowie passive Mitglieder, aber auch Weggefährten aus früheren Zeiten den Weg zu uns finden“, fügt er hinzu.

Den Weg in die Räume des DRK haben an diesem Abend viele gefunden und auch Strodthoffs Vorstandskollegen freuten sich über ein volles Haus. Wie in jedem Jahr, nutzten die Mitglieder diesen Abend, um ein Resümee über das vergangene Jahr zu ziehen.

Ob die Seniorengymnastik, der Sing- und Tanzkreis, das Jugendortkreuz, die Blutspende oder die Bereitschaft, es gab viel zu berichten aus den einzelnen Bereichen des DRK Ortsvereines. Der Sing- und Tanzkreis feierte 2018 sein 30 Jähriges Bestehen und damit das ebenfalls so lange andauernde Engagement von Leiterin Sigrid Hubmann, welche die Gruppe seit jeher leitet. Hierfür gab es neben Blumen einen großen Applaus der Anwesenden. Das Jugendrotkreuz blickte ebenfalls auf ein erfolgreiches Jahr zurück, in dem es gelungen war, gemeinsam mit dem Kreisverband des DRK einen Schulsanitätsdienst an der Oberschule am Steinacker anzubieten. Auch das Juniorhelferprogramm in der Grundschule ging in 2018 bereits in die zweite Runde und beide Gruppen stehen mittlerweile auf eigenen Beinen, sodass die Ganderkeseer Schülerinnen und Schüler fit für Erste Hilfe sind. Doch es gab nicht nur positive Nachrichten, die Anzahl der Blutspender im Bereich Bookholzberg und Heide ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. „Zwar sind mehr Erstspender unter den Besuchern, jedoch ist die Gesamtzahl zurückgegangen“, berichtet die Leiterin der Blutspende Astrid Zinner. Mit einem räumlichen Wechsel soll diesem Trend nun entgegen gewirkt werden. Die Blutspende in Ganderkesee hingegen verzeichnet gute Zahlen. „Über 700 Spender haben in 2018 an unseren Terminen Blut gespendet“, erklärt Leiterin Elke Brodowsky. Hauptgrund für den positiven Aufschwung ist der zusätzliche Spendertermin, der seit letztem Jahr angeboten wird. Die Bereitschaft hatte bereits zum Jahresanfang mit dem traditionellen Sanitätsdienst beim Fasching um den Ring ihren größten Dienst, und diesen mit vielen Helfern gemeistert. Den zweiten großen Sanitätsdienst beim Gildefest in Wildeshausen, dagegen hat das DRK im letzten Jahr erstmalig nicht übernommen, da der Veranstalter sich für einen anderen Anbieter entschlossen hatte. Die Sanitätsdienste bei den Heimspielen des SV Weder Bremen gehören mittlerweile schon zum „Tagesgeschäft“ der Sanitäterinnen und Sanitäter, wohin gegen die Schnelleinsatzgruppe nur einmal in 2018 ausrücken musste. „Bei einem aufwendigeren Gebäudebrand in Falkenburg haben wir uns um die Verpflegung der Einsatzkräfte gekümmert“, berichtet Bereitschaftsleiter Michael Pleus. Um jedoch auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, üben die Helferinnen und Helfer regelmäßig, mal mit der Feuerwehr, mal beim wöchentlichen Dienstabend. Am Ende bleiben unterm Strich ca. 10.000 ehrenamtliche Helferstunden, die alle Aktiven des Ortsvereines geleistet haben. „Eine sehr beeindruckende Leistung“, freut sich Andreas Strodthoff.

Höhepunkt der Versammlung war neben den Ehrungen u.a. für Astrid Zinner und Ihre mittlerweile 50 Jährige Mitgliedschaft, die Wahl des neuen Schatzmeisters. Michael Wanzke hielt ein letztes Mal den Kassenbericht, bevor er nach 22 Jahren das Amt abgibt. Es wurde einiges an Geld gespart, das nun u.a. in neue Einsatzbekleidung der Helferinnen und Helfer fließen soll. Der neue Mann der Zahlen heißt Stephan Borowicz und ist gelernter Buchhalter, was ihn natürlich für dieses Amt mehr als qualifiziert, da war sich die auch Versammlung bei der Abstimmung einig.